IMG_7017_A copy

Ziele der Beteiligung in Windischeschenbach & Schwandorf

Wir haben mit der Bürgerbeteiligung mehrere Ziele verfolgt.

Gemeinsam Trassenvarianten entwickeln. Die entwickelten Varianten sollten erstens für möglichst viele BürgerInnen annehmbar sein. Zweitens mussten sie die Aussicht haben, von der Regierung Oberpfalz im Raumordnungsverfahren als „raumverträglich“ eingestuft zu werden. Die Raumverträglichkeit einer Variante ergibt sich aus einer Abwägung der vielfältigen Schutzgüter sowie den Kriterien der Raumordnung, die bei der Planung einer Stromtrasse nach deutschem Recht zu berücksichtigen sind.

Auftaktveranstaltung am 22.10.2014 in Windischeschenbach: Erste Trassenvarianten entstehen. (Copyright: René Arnold)

Auftaktveranstaltung am 22.10.2014 in Windischeschenbach: Erste Trassenvarianten entstehen. (Copyright: René Arnold)

Wirksamkeit der Bürgerbeteiligung sicherstellen. Um die Wirksamkeit der Bürgerbeteiligung abzusichern, war ein weiteres Ziel, den Eingang der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in das formelle Verfahren zu garantieren. Mit dem Einbezug der Regierung Oberpfalz in die Bürgerbeteiligung sowie der Garantie von TenneT, die Varianten, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung entwickelt wurden, in das Raumordnungsverfahren einzubringen, ist dieser Anschluss gelungen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung finden Sie hier, die Raumordnungsunterlagen hier.

Weitere Ziele waren für uns unter anderem, die Planung durch Einbezug von lokalem Wissen zu verbessern, den BürgerInnen Einblick in den Planungsprozess zu geben, Informationen über das formelle Verfahren zu vermitteln, einen transparenten Prozess zu gestalten, in dem es fair zugeht, und die Ergebnisse so darzustellen, dass sie auch für Laien möglichst nachvollziehbar sind.