Was waren die Aufgaben des TUT?

Das Trassenuntersuchungsteam (TUT)

Um die Bürgerbeteiligung möglichst gut mit den Planungsvorgaben und den Rahmenbedingungen zu verzahnen, bedurfte es detaillierter Arbeitsschritte. Diese konnten nicht in öffentlichen Veranstaltungen an einem Abend vollzogen werden. Um auch bei diesen Schritten möglichst viel Mitwirkung und Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen, wurde ein sogenanntes Trassenuntersuchungsteam (TUT) ins Leben gerufen.

Hierzu haben wir acht zufällig ausgewählte BürgerInnen aus Windischeschenbach, Püllersreuth, Pfaffenreuth und Seidlersreuth sowie VertreterInnen von Behörden, Vereinen, TenneT und der Kommunen eingeladen, diese Detailuntersuchungen gemeinsam am runden Tisch vorzunehmen. Die Mitglieder des TUTs werden Ihnen hier vorgestellt.

Fotos vom 1. TUT Workshop (07. und 08. November 2014)

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Welche konkreten Aufgaben hatte das TUT?

Das TUT hat sich zunächst intensiv in die verschiedenen Schritte der Variantensuche und ihre rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen eingearbeitet, die Vorschläge für Trassenvarianten und Hinweise auf sensible Gebieten von BürgerInnen aus den öffentlichen Veranstaltungen bearbeitet und ergänzt, und die Kriterien diskutiert, mit denen die Trassenvarianten später verglichen werden. Bei einem zweiten Arbeitstreffen diskutierte das TUT Zwischenergebnisse der Untersuchungen der Varianten durch die UmweltplanerInnen und einigte sich darauf, welche Trassenteilstücke nicht vertieft überprüft werden mussten, weil sie keine Aussicht auf Raumverträglichkeit hatten. Dafür hatten die UmweltplanerInnen einen Vorschlag erarbeitet.

Für das dritte Arbeitstreffen des TUTs legten die UmweltplanerInnen ihre Untersuchungsergebnisse zu den Trassenvarianten vor. Auf dieser Basis beriet das TUT, welche Trassenteilstücke weniger Belastung als ihre lokalen Konkurrenten erzeugen würden. Aus den jeweils besten Teilstücken („Untervarianten“) wurden „Hauptvarianten“ zusammengesetzt, die den Raum auf unterschiedlichen Wegen durchqueren. Bei fachlich nicht eindeutigen Fällen entschied das TUT, welche Untervariante in die Hauptvarianten eingehen soll.

Eine genauere Darstellung der einzelnen Schritte der Bürgerbeteiligung und der Rolle des TUT dabei finden Sie hier.

Fotos von der Trassenbegehung (07. November 2014)

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