TUT Workshop 3

Zusammenfassung der Ergebnisse des dritten Workshops des Trassenuntersuchungsteams (TUT)

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Das Trassenuntersuchungsteam (TUT) tagte zu Untersuchungsergebnissen der Trassenvarianten
Am 12. und 13.6.2015 kamen die zufällig ausgewählten BürgerInnen, die Bürgermeister der betroffenen Kommunen, lokale Verbände, BehördenvertreterInnen und der Übertragungsnetzbetreiber TenneT mit seinen Fachleuten zusammen, um im TUT die Ergebnisse der Trassenvarianten-Untersuchung zu diskutieren.

Zusammenfassung der Ergebnisse
Zweck des dritten TUT-Workshops war es, die von den UmweltplanerInnen vorgelegten Untersuchungsergebnisse im Überblick auf Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit zu überprüfen sowie in bestimmten Fällen Entscheidungen über fachlich gleichwertige Untervarianten zu treffen.

Im ersten Schritt befasste sich das TUT mit elf Untervarianten, also kleinräumigen Trassenteilstücken.

Untervariante

Untervarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

WE_Untervarianten_bearbeitetBei den Untervarianten 2A-2B, 3A-3B, 5D-5E, 6A-6B zeigten die Untersuchungsergebnisse keine eindeutigen Vorteile für die eine oder andere Trassenführung. Bei diesen entschied das TUT gemeinsam, welche Untervariante weiterverfolgt werden sollte. Bei einer nachträglichen juristischen Prüfung von Seiten TenneTs wurde festgestellt, dass die im TUT ausgewählte Untervariante 6A möglicherweise nicht rechtssicher genug war. Daher wurde entschieden, auch die Untervariante 6B weiterzuverfolgen. Darüber hinaus optimierte das TUT die Linienführung der Untervarianten 6A, 9A und 10A.

Im zweiten Schritt wurden aus den Untervarianten mit den geringsten Nachteilen Hauptvarianten zusammengesetzt.

WE_Hauptvarianten_WE

Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

Im dritten Schritt wurden die Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth mit den beiden im Süden auf Kirchendemenreuther Gebiet anschließenden Varianten verbunden. Die Hauptvarianten erhalten so jeweils zwei Versionen. Die Hauptvariante 1 verläuft in der Version a über die Untervariante 6A, in Version b über die Untervariante 6B. Sowohl H1a als auch H1b verlaufen auf Kirchendemenreuther Gebiet entlang der bestehenden Trasse. Die Version a der beiden Hauptvarianten 2 und 3 verläuft von der Autobahn südöstlich vom Windischeschenbacher Stadtgebiet nach Westen und stößt südlich von Püllersreuth auf den Verlauf der Bestandstrasse. Die Version b der beiden Hauptvarianten 2 und 3 verläuft weiter an der Autobahn und führt erst weiter südlich auf Kirchendemenreuther Gemeindegebiet auf den Verlauf der Bestandstrasse.

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Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth kombiniert mit den „Süd-Varianten“ in Kirchendemenreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

Diese Hauptvarianten mit ihren unterschiedlichen Versionen wurden von den UmweltplanerInnen bis zur Abschlussveranstaltung geprüft. Es war nicht Aufgabe des TUT, bereits eine Entscheidung für eine Variante zu fällen.