Struktur des Beteiligungsprozesses

Die WissenschaftlerInnen und der Übertragungsnetzbetreiber konzipierten die Beteiligungsprozesse gemeinsam mit Unterstützung beratender ProzessgestalterInnen und ModeratorInnen. Diese Phase, in der zunächst die Kooperationschancen und in der Folge Spielräume, Ziele und das Design der Beteiligungsprozesse entwickelt wurden, umfasste etwa neun Monate.

Die Beteiligungsprozesse bestanden aus zwei Ebenen. In drei öffentlichen Veranstaltungen, zu denen alle BürgerInnen des betroffenen Raums eingeladen waren, konnten diese Trassenvorschläge und Informationen zu empfindlichen Räumen einbringen und Informationen über verschiedene Aspekte der Trassenplanung einholen. Die zweite Ebene bildete das Trassenuntersuchungsteam (TUT). Es bestand aus ca. 20 Mitgliedern und setzte sich aus acht per Los ausgewählten BürgerInnen, den Bürgermeistern, VertreterInnen von lokalen Verbänden, dem Forstamt, der Unterer Naturschutzbehörde und  dem Landratsamt sowie VertreterInnen von TenneT und von TenneT beauftragten UmweltplanerInnen und TrassiererInnen zusammen. Das Trassenuntersuchungsteam hatte die Aufgabe, Vorschläge von BürgerInnen des betroffenen Raums im Detail zu bearbeiten, die umweltplanerische Untersuchung der vorgeschlagenen Trassenvarianten nachzuvollziehen und generell auf Nachvollziehbarkeit der Planung zu achten. In den Fällen, in denen keine eindeutigen umweltfachlichen Favoriten zu erkennen waren, wählten sie zudem Trassenteilstücke für die Zusammensetzung zu Hauptvarianten aus.

Die unten stehende Grafik zeigt die Funktion der einzelnen Veranstaltungen sowie das Zusammenspiel der beiden Ebenen im Verlauf des Beteiligungsprozesses im Raum Windischeschenbach. Genauer können Sie die Struktur unseres Prozesses hier nachvollziehen.

Grafik Beteiligungsprozess_2016-01-14 Design des Beteiligungsprozesses_Demoenergie