Ergebnisse des Beteiligungsprozesses

Mit der Abschlussveranstaltung am 25. Juni 2015 ging der Bürgerbeteiligungsprozess zu Ende.

Zusammenfassung der Ergebnisse
Im Verlauf der Bürgerbeteiligung wurden viele verschiedene Vorschläge von BürgerInnen für einen neuen Verlauf des Ostbayernrings im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth eingereicht und untersucht.

Alle Vorschläge, die nicht in früheren Phasen des Beteiligungsprozesses herausgefallen waren (siehe TUT Workshop 2), wurden durch die UmweltplanerInnen in einem ersten Schritt in elf Untervarianten, also kleinräumige Trassenteilstücke, eingeteilt.

Untervariante

Untervarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

Im zweiten Schritt wurden aus den Untervarianten mit den geringsten Nachteilen Hauptvarianten zusammengesetzt.

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Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

Im dritten Schritt wurden die Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth mit den beiden im Süden auf Kirchendemenreuther Gebiet anschließenden Varianten verbunden. Die Hauptvarianten erhalten so jeweils zwei Versionen. Die Hauptvariante 1 verläuft in der Version a über die Untervariante 6A, in Version b über die Untervariante 6B. Sowohl H1a als auch H1b verlaufen auf Kirchendemenreuther Gebiet entlang der bestehenden Trasse. Die Version a der beiden Hauptvarianten 2 und 3 verläuft von der Autobahn südöstlich vom Windischeschenbacher Stadtgebiet nach Westen und stößt südlich von Püllersreuth auf den Verlauf der Bestandstrasse. Die Version b der beiden Hauptvarianten 2 und 3 verläuft weiter an der Autobahn und führt erst weiter südlich auf Kirchendemenreuther Gemeindegebiet auf den Verlauf der Bestandstrasse.

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Hauptvarianten im Raum Windischeschenbach-Püllersreuth-Pfaffenreuth-Seidlersreuth kombiniert mit den „Süd-Varianten“ in Kirchendemenreuth. Zur detaillierten Ansicht auf die Karte klicken.

Diese Hauptvarianten mit ihren unterschiedlichen Versionen wurden von den UmweltplanerInnen bei der Abschlussveranstaltung vorgestellt. Die Präsentationen der Abschlussveranstaltung finden Sie hier.

 

Was geschah nach dem Beteiligungsprozess?

Nach dem Beteiligungsprozess finalisierte TenneT die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren, das inzwischen von der Regierung Oberpfalz eingeleitet worden ist. Zum jetzigen Zeitpunkt (Stand 4.2.2016) läuft das Verfahren. Die Unterlagen stehen hier zur Verfügung. Wie TenneT im Beteiligungsprozess garantiert hat, sind die Varianten, die sich im Beteiligungsprozess als vernünftig herauskristallisiert haben, der Regierung Oberpfalz im Raumordnungsverfahren mit ihren Vor- und Nachteilen zur Prüfung vorgelegt worden.

Als zuständige Behörde entscheidet die Regierung Oberpfalz, welche der in der Bürgerbeteiligung erzeugten Varianten raumverträglich sind und Grundlage der weiteren Planung werden können. Dafür werden alle eingereichten Trassenvorschläge gleichberechtigt geprüft.


Wer entscheidet wann über den Trassenverlauf?

  1. Falls die Behörde nur eine der eingereichten Hauptvarianten für raumverträglich hält, ist damit die Entscheidung für die Trassenvariante gefallen. Diese Trasse wird dann für den nächsten Schritt, das Planfeststellungsverfahren, mit genauen Maststandorten geplant und zur Genehmigung eingereicht.
  2. Falls die Behörde mehrere eingereichte Hauptvarianten für raumverträglich hält, muss TenneT weitere Untersuchungen darüber anstellen, welche Variante bei noch genauerer Betrachtung die höchste Rechtssicherheit verspricht.